changement!
Stand: März 2019

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CM vom 28.03.2019, Heft 02, Seite 24 - 28, CM1299439
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Co-kreative Tools: die Mitarbeiter einbeziehen und vom Wandel begeistern

Susanne Nickel

Susanne Nickel ist Expertin für Change 4.0 und innovatives Leadership. Als Change-Expertin arbeitet sie unter anderem mit co-kreativen Methoden. Darüber hinaus ist sie Rechtsanwältin, Wirtschaftsmediatorin, Business-Coach und Management-Beraterin. Als Rednerin gewann sie 2016 bei der German Speakers Association University den Preis für die beste Keynote. Ihr aktuelles Buch „Let’s change mit innovativen Tools“ verfasste sie gemeinsam mit Christian Berndt, es erschien 2018 bei Haufe.

Die Welt wandelt sich und Unternehmen verändern sich mit. Entweder aktiv mit den richtigen Tools und Techniken, die nicht nur für Erfolg sorgen, sondern auch die Mitarbeiter begeistern. Oder passiv: Die Unternehmen werden gewandelt, ob sie wollen oder nicht. Wirklichen Erfolg verspricht allerdings nur die erste Variante. Dafür ist eine Sache unerlässlich: Man muss die Mitarbeiter und Führungskräfte all jener Abteilungen erreichen, die sich langsam „ausgechangt“ fühlen. Das kann mit co-kreativen Tools gelingen!

CM 02/2019 S. 25

Klassische Change-Strategien haben ein Problem: Sie sprechen statt dem Herzen nur den Verstand an und lassen damit einen entscheidenden Faktor außen vor. Einigen Menschen im Unternehmen ist theoretisch klar, was sich verändern muss. Aber: Reine Theorie bedingt noch keine Aktion. Wer auf der Gefühlsebene nicht überzeugt ist, wird in der Starre verharren. Das ist jedem bewusst, der in seinem Leben schon einmal einen Neujahrsvorsatz gebrochen hat. Meist passiert das beängstigend kurz nach der Silvesternacht – in vielen Fällen scheitert bereits der erste oder zweite Versuch. Das nächste Problem: Klassische Change-Ansätze sind isolierte Ereignisse, zumindest in der Planungsphase. Genau in dieser Phase könnten aber Begeisterung und Motivation entstehen, die abteilungsübergreifend etwas in Gang bringen. Stattdessen sitzen die Führungskräfte beisammen und ersinnen Strategiepapiere. Aber was ist mit den anderen Mitarbeitern, die von einer Veränderung ebenso betroffen sind? Die wertvollen Inputs

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