changement!
Stand: November 2018

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CM vom 28.11.2018, Heft 08, Seite 43 - 45, CM1287459
changement! > corporate culture > Fallstudie > Aufsatz

Alles immer viel zu gemächlich

Maxi Katharina Junge / Jutta Solga

Maxi Katharina Junge, Abteilungsleiterin Personalentwicklung, Sanacorp Pharmahandel GmbH, Planegg

Jutta Solga, Head of Change Management, AXA Konzern AG, Köln

In jeder Ausgabe stellen wir einen Fall vor und bitten zwei Change-Management-Profis, uns ihre Lösung mitzuteilen. Dieses Mal befassen sich Maxi Katharina Junge von Sanacorp und Jutta Solga von Axa mit einem Vorstand, dem die Veränderungen in seinem Ressort viel zu langsam gehen.

Vorgeschichte

Dr. Erwin Zehentbauer ist seit fünf Jahren Produktionsvorstand, und unlängst hat der Aufsichtsrat des Chemieunternehmens in Hessen seinen Vertrag verlängert. „Jetzt nur keine Verschnaufpause“, nimmt er sich vor. Digitalisierung, künstliche Intelligenz und die Erwartungen seiner Vertriebskollegen in den Regionen weisen in eine Richtung: Künftig muss die Produktion noch deutlich agiler, dynamischer und effizienter werden. Das einzige Problem: Alle seine engsten Mitarbeiter sind noch zu sehr dem Status quo verhaftet. Sie zeigen zu wenig disruptives und zu viel statisches Denken, wie ihm sein Coach immer wieder bestätigt.

Von den Bereichsleitern werde er in den Meetings als Kummerkasten für deren Alltagsprobleme missbraucht, findet Zehentbauer. Die größte Zeitverschwendung aber sei die Diskussion unabänderlicher Gegebenheiten, wie etwa die jüngsten Budgetkürzungen. „Wofür werden die eigentlich bezahlt? Etwa dafür, dass ich als Leader ihren operativen Kleinkram löse? Wie oft habe

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