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Stand: August 2017

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CM vom 28.08.2017, Heft 06, Seite 31 - 34, CM1266444
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Unternehmenskultur verstehen: Modelle für die Diagnose

Prof. Sonja A. Sackmann

Prof. Sonja A. Sackmann hat den Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften der Universität der Bundeswehr München inne. Im kommenden Jahr erscheint die erweiterte Neuauflage ihres Standardwerks „Unternehmenskultur: erkennen, entwickeln, verändern“.

Die Unternehmenskultur hat große Auswirkungen auf Erfolg und Misserfolg von Veränderungsprozessen. Um sie entsprechend berücksichtigen zu können, muss zunächst geklärt werden, wie die vorhandene Unternehmenskultur beschaffen ist. Es gibt viele Instrumente zur Analyse der Unternehmenskultur, denen jeweils ein spezifisches Kulturverständnis zugrunde liegt. Dieser Beitrag stellt vier bewährte Modelle vor.

Warum soll die Unternehmenskultur analysiert werden?

Mit dem Wissen um die harten Effekte des weichen Faktors Unternehmenskultur auf die Leistungsfähigkeit einer Organisation ist das Interesse an ihr gewachsen. Um die Unternehmenskultur im Change Management berücksichtigen zu können, müssen zunächst die Spezifika der vorhandenen Kultur – ihre Entstehungsgeschichte und ihre Veränderungsmöglichkeiten – bekannt sein. Erst dann kann im Hinblick auf die längerfristige Zielorientierung eines Unternehmens entschieden werden, ob und – falls ja – was kulturell weiterentwickelt werden soll.

Um ein Verständnis der vorhandenen Unternehmenskultur zu erlangen, gibt es zahlreiche Instrumente. In meinem Standardwerk „Unternehmenskultur: erkennen, entwickeln, verändern“ werden 25 verschiedene Möglichkeiten der Kulturanalyse mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen vorgestellt. Je nach Zielsetzung der Kulturanalyse eignet sich das eine oder andere Vorgehen besser. Die vier hier vorgestellten Diagnosemodelle

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