changement!
Stand: August 2017

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CM vom 28.08.2017, Heft 06, Seite 7 - 9, CM1266425
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„Rivalität erzeugt Veränderungsenergie“

Prof. Arist von Schlippe / Gabriele Walch

Prof. Arist von Schlippe ist Psychologe und Psychotherapeut und lehrt an der Universität Witten-Herdecke.

Gabriele Walch ist geschäftsführende Gesellschafterin im Management Center Vorarlberg und seit vielen Jahren als Organisationsberaterin tätig.

Kontraste greift kontroverse Debatten auf. Zwar ist im Change Management nichts nur so oder nur anders. Mittelwege bieten meist die besseren Lösungen. Deutliche Positionen helfen aber, die eigene Sicht- und Vorgehensweise zu klären. In dieser Debatte geht es um die Frage, wie sehr die Rivalität mit anderen für eine Transformation nützlich sein kann.

Einerseits …

Prof. Arist von Schlippe

Seine Sicht: Rivalität ist nicht per se schlecht, sie hat oft eine sinnvolle Funktion. Allerdings benötigt Rivalität gewisse Voraussetzungen, damit sie konstruktiv wirken kann.

… andererseits

Gabriele Walch

Ihre Sicht: Rivalität ist ein Zeichen von Wettbewerb und den wird es immer geben. Aber meist gelingt der Wandel besser, wenn auf solche archaischen Mechanismen verzichtet wird.

Konkurrenz belebt das Geschäft. Wir kennen das aus dem Sport, etwa wenn sich Uli Hoeneß, bei Bayern München für die „Abteilung Attacke“ zuständig, mit dem nicht weniger rauflustigen Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund streitet. Rivalität wird gern inszeniert, um einen Vorsprung beizubehalten oder einen Rückstand aufzuholen. Denn Reibung nach außen erzeugt Wärme nach innen. Dadurch soll (Veränderungs-)Energie freigesetzt werden. In der Wirtschaft gibt es zahlreiche Beispiele: BMW vs. Daimler, SAP vs. Oracle, Telekom vs. Vodafone, Lufthansa vs. Ryanair, Adidas vs.

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