changement!
Stand: November 2017

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CM vom 28.11.2017, Heft 08, Seite 32 - 34, CM1265624
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7 + 7 Grundregeln für effektivere Workshops

Dr. Claudia Langen

Dr. Claudia Langen ist Senior Consultant bei Metaplan und berät Führungskräfte zu Strategie- und Veränderungsthemen. Dabei spielen moderierte Arbeitstreffen eine wichtige Rolle – vom Workshop im kleinen Kreis bis zum internationalen Management-Meeting.

„Meetings sind für Menschen, die nicht genug zu tun haben“, sagte der britische Werbeprofi Paul Arden. Das gilt allerdings nur für unzureichend vorbereitete und schlecht moderierte Meetings. Erfolgreiche Workshops sind das Ergebnis sorgfältiger Vorbereitung, klug angelegter Interaktionen und einer guten Moderation. So werden Arbeitstreffen zu einer Arena für Diskurs, Verständigung und gemeinsames (Weiter-)Denken. Das bringt Themen und Teilnehmer voran. Und dabei helfen 7 + 7 Grundregeln.

Gute Vorbereitung = erfolgreiches Meeting

#1 Vorbereiten und vordenken

Ein guter Workshop beginnt schon einige Zeit vor dem Workshop. Dieser Grundsatz lässt sich auf jedes Meeting mit mehreren Teilnehmern und kontroversen Themen übertragen. Für die Vorbereitung sollte man mindestens halb so viel Zeit wie für das Arbeitstreffen selbst investieren. Zur Vorbereitung gehört: Informationen über Kontext, Interessen, Widerstände und Konflikte zu sammeln, eine Dramaturgie zu entwerfen und die Teilnehmer frühzeitig ins Boot zu holen. Ein Drittel der Teilnehmer sollte zum Beispiel über Sondierungsgespräche in die Vorarbeiten eingebunden werden.

#2 Teilnehmerzahl limitieren

In großen Runden wird zwar meistens viel gesprochen, aber wenig wirklich diskutiert. Vor allem aber: Wer eh keine Chance hat, zu Wort zu kommen, schaltet bald ab. Die Teilnehmerzahl sollte daher zwölf nicht übersteigen. Für Konferenzen und andere Großgruppenveranstaltungen gelten teilweise eigene Regeln, manches lässt

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