changement!
Stand: November 2017

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CM vom 28.11.2017, Heft 08, Seite 42 - 43, CM1265491
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Leading Innovation – worauf es wirklich ankommt

Dr. Eva Bilhuber Galli

Dr. Eva Bilhuber Galli führt seit 2009 ihr Beratungsunternehmen human facts AG in Zürich und St. Gallen mit dem Schwerpunkt Transformation & Multi-Stakeholder Engagement.

In Zeiten disruptiver technologischer Entwicklungen sind viele Unternehmen bemüht, ihre Unternehmenskultur auf Innovation zu trimmen. Sie probieren eifrig die Palette der derzeit angebotenen Methoden wie Design Thinking, Scrum oder Holocracy in der Hoffnung, schneller zu lernen als die Konkurrenz. Aber was führt tatsächlich dazu, dass Teams effektiver lernen? Die Studie fand anhand von 51 realen Arbeitsteams heraus, dass es insbesondere auf eine Zutat ankommt: das psychologische Sicherheitsgefühl.

Science for Work

Evidenzbasierte Forschung gibt Handlungsempfehlungen für Entscheider in Unternehmen. Wir stellen Ihnen regelmäßig empirische Studien vor und zeigen, was für Ihre berufliche Praxis relevant ist.

Die Studie dieser Ausgabe: Amy Edmondson: „Psychological Safety and Learning Behavior in Work Teams“, 1999

Was Führungskräfte sich merken sollten

Keiner will als Idiot dastehen. Sich als Nichtwissender oder als Kritiker am Status quo im Team zu outen, birgt für Mitarbeiter persönliche Risiken, z.B. befürchten viele, als inkompetent wahrgenommen zu werden oder ihr Gesicht zu verlieren, wenn sie einen Fehler zugeben, auf ihn hinweisen oder um Hilfe bitten. Mehr noch: Viele haben Angst, bei der Bonusverteilung oder bei Beförderungen übergangen zu werden und damit ganz konkrete materielle Einbußen zu erleiden. Das führt in zahlreichen Unternehmen dazu, dass Mitarbeiter aus Gründen des Selbstschutzes Probleme oder Ideen eher zurückhaltend äußern oder gleich ganz verschweigen.

Reputation-Management

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