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Stand: November 2017

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CM vom 28.11.2017, Heft 08, Seite 39, CM1265485
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Change Monitoring – Teil 3

Praxisbeispiel KfW: Veränderungsbarometer

Julia Kessler

Julia Kessler ist Senior Personalreferentin und arbeitet im Bereich Change Management, Team- und Personalentwicklung bei der KfW Bankengruppe in Frankfurt.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die weltweit größte nationale Förderbank sowie gemessen an der Bilanzsumme die drittgrößte Bank Deutschlands. Sie begleitet Transformationsprozesse durch ein internes Change Management und misst den Erfolg der Maßnahmen mit dem Veränderungsbarometer („Pulse Check“). Wie funktioniert dieses Instrument? Und wie wird es für die Begleitung von Change-Prozessen genutzt?

Das Veränderungsbarometer ist eine Online-Befragung der Mitarbeiter in Veränderungsprozessen, die alle vier bis sechs Monate wiederkehrt. Es misst die Wirksamkeit von Change-Aktivitäten anhand weniger Fragen: die Einschätzung und die Akzeptanz der Veränderung, der Glaube an den Erfolg, die Zusammenarbeit und der individuelle Beitrag. Die Ergebnisse spiegeln die Stimmungen der verschiedenen Mitarbeitergruppen im Zeitverlauf wider. Die Befragung ist freiwillig. Zur Sicherung der Anonymität arbeitet die KfW mit einem externen Dienstleister zusammen, der die Datenerhebung und die Auswertung übernimmt.

Einsatz in Großprojekten

Die KfW nutzt das Veränderungsbarometer vor allem bei größeren Projekten. Befragt werden auch Mitarbeiter in angrenzenden Bereichen, die von den neu entwickelten Prozessen oder Technologien betroffen sind. Zurzeit arbeiten z.B. die Fachbereiche Rechnungswesen und IT an der Einführung eines vollumfänglichen Meldewesens. Die erste Befragung fand gleich zum Projektstart statt.

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