changement!
Stand: November 2017

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CM vom 28.11.2017, Heft 08, Seite 11 - 13, CM1265463
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Change Management – Langeweile

Christine Wüst / Michael Löffler

Christine Wüst, Leiterin Personalstrategie, DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Langen

Michael Löffler, Associate Client Partner, Korn Ferry, Frankfurt

In jeder Ausgabe stellen wir einen Fall vor und bitten zwei Change-Management-Profis, uns ihre persönliche Lösung mitzuteilen. Dieses Mal befassen sich Christine Wüst von DFS Deutsche Flugsicherung und Michael Löffler von Korn Ferry mit einem Teilprojektleiter in einem Veränderungsprozess, dessen Arbeitstag über längere Zeit nur mit wenigen sinnvollen Aufgaben gefüllt ist.

Vorgeschichte

„Eigentlich waren das doch schöne Zeiten“, dachte sich Guntram Mücke, „damals, als ich kurz vor dem Burn-out stand. Da wusste ich zwar am frühen Morgen nicht, wie ich mein Tagewerk schaffen sollte, und bedauerte am späten Abend, was noch alles unerledigt auf dem Schreibtisch und in der Mailbox auf Erledigung wartete. Aber ich hatte immerhin gut zu tun und meine Arbeit ergab Sinn.“ Nun sah es für ihn als Teilprojektleiter Logistik-Systeme gerade andersherum aus. „Bore-out nennt man so etwas, Stress durch Langeweile“, meinte ein Teammitglied, dem es ebenso erging und das sich mit Mücke zum ausgedehnten Lunch getroffen hatte, um die Zeit herumzukriegen.

Veränderungsprobleme

Das Gesamtprojekt „get@head“ des Unternehmens, ein global aktiver Technologiekonzern, war einfach noch nicht so weit, als dass die Logistiksysteme sinnvoll konzipiert und modelliert werden können. Dazu fehlten wichtige Grundsatzentscheidungen des Vorstands für die vorgelagerten Teilprojekte. Für Mückes nachgelagertes

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