changement!
Stand: März 2018

In 'Meine Akten' einfügen

CM vom 28.03.2018, Heft 02, Seite 12 - 13, CM1265681
changement! > new work > Aufsatz

Lernen bei Veränderungsprozessen: Trends bei der digitalen Wissensvermittlung

Martin Claßen

Martin Claßen, Chefredakteur

Zu Beginn jedes Jahres zeigt die Learntec, die europaweit renommierte Kongressmesse für professionelle Bildung, die digitale Lernwelt. Diesmal gibt es keine Quantensprünge, wie die Redaktion beim Messebesuch in Karlsruhe festgestellt hat. Der beständige Fortschritt zeigt sich in didaktischen und technologischen Trends, die es ermöglichen, die Dimension Können auf jedem Change-Projekt aufzufrischen. Bei den bekannten Problemen der Weiterbildung wie etwa der mangelhaften Effizienzmessung ist jedoch weiterhin kein Durchbruch zu erkennen.

Vom Ob zum Wie

Wenn sich Schüler, Azubis oder Mitarbeiter auf den Ständen der Learntec 2018 umgesehen hätten, wäre den allermeisten deutlich geworden, wie rückständig ihre Schulen, Lehrstellen und Arbeitsplätze sind, wenn sie mit den Möglichkeiten digitalen Lernens verglichen werden. Das zeigt aber auch, dass digitales Lernen im Wettbewerb um Talente – gerade in Zeiten des Wandels – ein nicht unerheblicher Wettbewerbsfaktor ist. Längst stellt sich nicht mehr die Frage nach dem Ob des digitalen Lernens, sondern nur noch nach dem Wie.

Die Trends aus den Vorjahren haben sich nochmals verstärkt:

„learning on demand“

Der Erwerb von Wissen, das bekanntlich schnell veraltet, erfolgt immer weniger auf Vorrat, sondern bedarfsorientiert („content to go“). Den Mitarbeitern werden dazu kompakte Lernhäppchen leicht zugänglich zur Verfügung gestellt.

„mobile learning“

Da der Lernbedarf oft nicht mehr am Arbeitsplatz entsteht, sondern irgendwo unterwegs, bieten flexible Anwendungen via Smartphone

div
Der Volltext dieses Inhalts steht exklusiv Abonnenten zur Verfügung.
Top