changement!
Stand: September 2018

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CM vom 28.09.2018, Heft 07, Seite 38 - 42, CM1281628
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Die acht Stufen von Kotter

Stefanie Arnold

Stefanie Arnold ist Coach, Beraterin und Trainerin für Führungskräfte bei Leadership Choices in Wiesbaden. Sie treibt eine große Vision an: eine bessere Führung für eine bessere Welt.

„Oldies but Goldies“. Es gibt sie nicht nur als beliebte Musikhits aus vergangener Zeit, sondern auch als altbewährte Instrumente bei der Gestaltung des Wandels. In loser Folge stellen wir Change-Tools vor, die keine „One-Hit-Wonder“ sind, sondern von langjährigen Veränderungsprofis sehr geschätzt und gern genutzt werden. Diesmal: Stefanie Arnold mit ihrem persönlich gehaltenen Plädoyer für den weltweit bekannten Acht-Stufen-Prozess von John P. Kotter. Für alle, die ihn bereits kennen, ist der Beitrag zumindest ein Refresher.

Der Acht-Stufen-Prozess von John P. Kotter ist ein Klassiker und wird bald 25 Jahre alt. In der Unternehmens- und Beraterpraxis sowie bei Weiterbildungen ist er noch immer sehr präsent. Das scheinbar zeitlose Modell hält viele Impulse für den Führungsalltag im Wandel bereit, auch wenn die ursprüngliche Version im Zuge von VUCA, New Work und Agilität nicht mehr in allen Situationen passgenau zu sein scheint. In seinen Grundzügen ist „Kotter“ aber weiterhin pragmatisch wegweisend.

Den Wandel führen

Bei Veränderungsvorhaben stellen sich erfolgsorientierte und gewissenhafte Verantwortliche die Frage, wie Change am besten konkret umgesetzt werden kann. Ihre Antwort stützt sich dann oft auf das Kotter-Modell. Es basiert auf empirischen Analysen und nennt acht zentrale Fehler, die ursächlich für das Scheitern von Veränderungen sind. In positiver Wendung dieser Fehler entwickelte Kotter seinen Acht-Stufen-Prozess (s. Abbildung).

Acht-Stufen-Prozess von Kotter

Die Reihenfolge ist dabei nicht

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