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Stand: September 2018

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CM vom 28.09.2018, Heft 07, Seite 4 - 9, CM1281607
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ZF Friedrichshafen: Positive Leadership in der Montage

Sabine Laumann / David Kling

Sabine Laumann und David Kling arbeiten in der Personal- und Organisationsentwicklung der Division Nutzfahrzeugtechnik der ZF Friedrichshafen AG am Standort Friedrichshafen.

Wie lässt sich die Wertschätzung einzelner Mitarbeiter stärker in den Mittelpunkt rücken? Wie kann es gelingen, von einer eher negativ grundierten Fehlerkultur zu einem positiven Bestärken zu kommen? Um diesen Kulturwandel anzustoßen, hat die Personalentwicklung der Division Nutzfahrzeugtechnik der ZF Friedrichs-hafen AG ein Positive-Leadership-Projekt konzipiert und dabei aufschlussreiche Erfahrungen gemacht.

„Unsere Gesamtanlageneffektivität liegt zehn Prozent unter den vorgegebenen Kennzahlen.“ – „Das wundert mich nicht: Die Rüstzeiten werden permanent überschritten und allein gestern sind sieben Störfälle aufgetreten.“ Einen solchen Dialog hört man wohl in nahezu jeder Fertigungshalle in Deutschland. Die Kommunikation zwischen Führungskräften in der Produktion ist oft auf Probleme konzentriert und kreist um harte Kennzahlen. Dabei stehen vor allem negative Abweichungen von der Norm im Fokus: Welche Kennzahlen werden nicht eingehalten? Woran könnte das liegen?

„Net gschimpft isch gnug globt“ – das eigentliche Problem

Bei der Evaluation technischer Systeme ist diese Konzentration auf negative Abweichungen sinnvoll und nötig, um funktionierende Prozesse zu gewährleisten. Doch was im Umgang mit Maschinen gilt, muss noch lange nicht für die Kommunikation zwischen Menschen angemessen sein: Im Gegensatz zu Industrierobotern wünschen CM 07/2018 S. 5sich Mitarbeiter Anerkennung für ihre Leistung. Aufgrund des Zeitdrucks

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